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Februar 2012
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Republikaner

Die republikanische Parte ist, neben den Demokraten, eine der zwei großen Parteien in den USA. Gegründet wurde sie am 28.2.1854, mit dem Ziel die Ausbreitung der Sklaverei zu stoppen.
Heute sind sie fest im Zweiparteiensystem der USA verankert, befinden sich derzeit allerdings in der Opposition.

Politik der Republikaner

Die Republikaner gelten als die konservativere der beiden Parteien. Ihre Politik ist geprägt vom sogenannten Neokonservatismus und einem starken Wirtschaftsliberalismus.
Dies äußert sich konkret beispielsweise in Kampagnen gegen Abtreibungen oder die Gleichstellung homosexueller Paare und für Steuersenkungen und Deregulierungen.
Ihr außenpolitischer Kurs wurde im letzten Jahrzehnt besonders von George W. Bush geprägt. Die Republikaner unterstützen die militärischen Einsätze der US-Armee in Afghanistan und im Irak.
Dabei gilt es jedoch zu bedenken, dass die Republikaner eine sehr hohe Mitgliederzahl besitzen und zu verschiedenen Punkten auch innerhalb der Partei unterschiedliche Ansichten herrschen.

Wählerschaft der Republikaner

Auch die Wählerschaft ist heterogen aufgebaut. Auch wenn die Grundpfeiler Konservatismus und Wirtschaftsliberalismus für alle wichtig und richtig sind, so gibt es doch beispielsweise Unterschiede zwischen dem fundamental-christlichen Flügel und den gesellschaftlichen Veränderungen eher aufgeschlossenen Wählern.
Unter der schwarzen Bevölkerung hat sie, trotz ihrer Geschichte als Partei gegen die Sklavenhaltung, nur eine geringe Anhängerschaft. Am rechten Rand der Partei formt sich seit einiger Zeit die sogenannte Tea-Party Bewegung, die mit radikalen Ansichten zu Themen wie Einwanderung für Furore sorgt und immer mehr an Einfluss gewinnt.

Bei den Präsidentschaftswahlen 2012 werden die Republikaner wieder versuchen ins weiße Haus einzuziehen. Wen sie als Kandidaten ins Rennen schicken, steht noch nicht fest